CSU? Noch nicht gehört.

Ha, das haben wir ja noch nie gehört. Die Fürther Landrätin Gabriele Pauli, die Nemesis von Edmund Stoiber, hat als medienwirksamen Teil ihrer Kandidatur für den CSU-Parteivorsitz vorgeschlagen Ehen immer auf sieben Jahre befristet zu schließen. Wir wissen nicht, ob man dann überhaupt noch schließen sagt und nicht vielleicht vereinbaren oder sich einigen auf. Noch weniger wissen wir, ob die Frau Pauli noch weiß, in welcher Partei sie Mitglied ist. Die Idee finden wir zwar radikal, aber gar nicht so abwegig, doch als Teil einer Kandidatur für die Führung der CSU kann sie doch nur ein Witz sein. Oder Medienfängerei (und wir machen hier auch noch mit). Upgrade zu ihrer Softpornoaktion. Gibt es eigentlich irgendwo eine Agentur für solche komischen grenzwertigen Sommerloch-Ideen? Demnächst bewirbt sich jemand für die Parteispitze der NPD mit einem Entwurf für ein Holocaust-Denkmal. Vielleicht können wir doch noch hoffen für die Politik.

PS: Untertitel zu Edmund Stoibers Seite ist „Handeln statt Reden“. Weiß der den nicht, dass Reden auch Handeln ist, oder ist das einfach die Aus-rede für Stoibers Mangel an rhetorischer Sicherheit?

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